Kategorien
Nachricht

Einladung Vortrag

Der BUND, der Katholische Erwachsenenbildung e.V. sowie das Evangelische Bildungswerk laden ein zur Online-Veranstaltung:

Aus Schöpfungsverantwortung Motivation und Hoffnung für die Zukunft schaffen
Rückschläge, Erfolge und Engagement für die Erhaltung der Schöpfung

Referent: Richard Mergner
Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag 4. Mai 2021, 19.30 Uhr und wird ausschließlich online abgehalten, Anmeldungen unter info@keb-neumarkt.de oder Tel. 09181/9898 (hier erhalten Sie die Einwahldaten).

Kategorien
Nachricht

Die Katze ist aus dem Sack…

Folgendes Schreiben von Thomas Hafner (BI Stauf) wurde als Leserbrief am 12.04.2021 in der Mittelbayrischen Zeitung / Neumarkter Tagblatt abgedruckt. Wir veröffentlichen ihn hier als offenen Brief an alle entscheidungstragenden Gremien der Stadt/des Landkreises:


Der jüngsten Berichterstattung zum geplanten Ausbau der B299 konnte ich entnehmen, dass das Staatliche Bauamt Regensburg eine bemerkenswerte Kehrtwende in seiner Argumentation pro Ausbau vollzogen hat: Auf Basis des eigens angefertigten Verkehrsgutachtens wird die Auslastung der bestehenden, zweistreifigen Straße auch durch den erwarteten Anstieg des Verkehrs im Jahr 2035 noch nicht erreicht. Trotz deutlicher Steigerungsraten wird eine Überlastung damit neuerdings nicht mehr unterstellt. Dies ist umso bemerkenswerter, da eben diese Verkehrsprognose bislang eines der wesentlichen Argumente für den Ausbau war.
Rund zwei Wochen vor der mit Spannung erwarteten Sitzung des Stadtrats nehme ich dies zum Anlass, mich an einer objektiven Analyse von Aufwand und Nutzen der geplanten Maßnahmen zu versuchen. Hier will ich ausdrücklich die Sicht eines Neumarkters voranstellen und die zweifelsfrei persönliche Betroffenheit als direkter Anlieger ausblenden.
Der Zeitvorteil: Die geplante Erhöhung der erlaubten Geschwindigkeit von 80 km/h auf 100 km/h ermöglicht auf dem gesamten Bauabschnitt von rd. 4,1 km rechnerisch einen Zeitvorteil von 37 Sekunden. Geht man davon aus, dass sich die Geschwindigkeitserhöhung nur auf der neu zu bauenden Überholspur realisieren lässt, weil man beispielsweise auf dem verbleibenden einspurigen Abschnitt hinter einem LKW fährt, reduziert sich der Wert auf rechnerisch 12 Sekunden. Ergänzend ist anzumerken, dass man künftig keinen Traktor mehr vor sich haben kann. Diese werden auf der ausgebauten Strecke nicht mehr zugelassen sein und müssen daher künftig durch die Stadt fahren.
Die Verkehrssicherheit: Ich maße mir nicht an, die im Erhebungszeitraum von rd. 12 ½ Jahren verzeichneten 62 Unfälle (davon 3 tödliche und 8 mit Schwerverletzten) in Relation zu den wohl weit über 40 Millionen Fahrzeugbewegungen im gleichen Zeitraum zu setzen. Allerdings ist es schade, dass die Staufer Bürgerinitiative trotz mehrfacher Nachfrage keine Antwort auf die Frage erhalten hat, welcher dieser Unfälle bei Realisierung der Ausbaupläne vermutlich hätte vermieden werden können – und welcher eben nicht.
Die Entlastung der Innenstadt: Im bereits erwähnten Verkehrsgutachten kommt der Verfasser zu dem Schluss, „dass der wesentliche Teil des überörtlichen Durchgangsverkehrs die B299 […] nutzt.“ Nur rd. 20%, d.h. etwa 2.000 Kfz/Tag, fahren am Stadtzentrum vorbei. Hiervon könne man mindestens die Hälfte, d.h. etwa 1.000 Kfz/Tag, auf die B299 verlagern, „WENN im Stadtzentrum […] weitere, den Verkehrsfluss bremsende Maßnahmen realisiert werden.“ Bei je nach Streckenabschnitt rd. 20-30.000 Kfz/Tag auf Dammstraße und Kurt-Romstöck-Ring ist zumindest fraglich, ob man für den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein den Verkehrsfluss an dieser sensiblen Stelle wirklich beeinträchtigen will und wird. Hiervon ist der erhoffte Effekt schließlich abhängig.
Diese „Verbesserungen“ gilt es nun in Relation zu setzen mit

  • ursprünglich EUR 9 Mio., aktuell bereits EUR 13 Mio. geplante Baukosten, gemeinhin erwartete Kostensteigerungen bis zur Realisierung nicht berücksichtigt
  • je nach Variante 25-30.000 qm neu versiegelte Fläche für Fahrbahnverbreiterungen, Auf- und Abfahrtschleifen, 4 neue Regenrückhaltebecken, 3 neue Brücken (inklusive der neu zu bauenden Staufer Brücke)

auf 4,1 km Streckenabschnitt. Hierfür müssen voraussichtlich 100-110.000 qm vermutlich größtenteils enteignet werden. Die Bewertung der Sinn- und Verhältnismäßigkeit obliegt nun dem interessierten Leser, den durch Frau Hammerbacher so engagiert vertretenen IHK-Mitgliedern, Herrn Oberbürgermeister Thumann und den von uns allen gewählten Vertretern im Stadtrat.

Thomas Hafner, Stauf

Kategorien
Nachricht

Protestzug der Landwirte und Landeigner mit ihren Traktoren durch Neumarkt

Protestzug der Landwirte und Landeigner auf der B299. BILD BI „Genug davon B299“

Neumarkt, 17.04.2021 Weit über 40 Traktoren haben sich am Parkplatz des BSC Woffenbach zusammengefunden, um sich mit Geleitschutz der Polizei auf eine einstündige Protestfahrt auf die B299 und durch die vom Ausbau der B299 betroffenen Neumarkter Stadtteile zu begeben. Die Fahrt ging über die B299, durch Woffenbach, nach Holzheim, in die Innenstadt und anschließend bis zum Ortsteil Stauf, wo auf der Wiese neben der B299 die Abschlusskundgebung stattfand.

Im Rahmen des “Aktionsbündnisses B299 – Bürgerbeteiligt – Zukunftsgerecht” und gemeinsam mit den Bürgerinitiativen aus Stauf und Woffenbach haben die Landwirte und Landeigner wiederholt gegen den Ausbau demonstriert. Die große Schlepper-Schar wurde durch weitere 200 Bürger*innen unterstützt, die unter Einhaltung der Corona-Regeln und begleitet von zwei Trommlerinnen den Rednern lautstark Beifall bekundeten.

Biobauer Bernhard Kopp ergriff zuerst das Wort: „Wenn Bauern schon ihre Felder verlassen und zum Demonstrieren fahren, dann muss schon etwas Gewaltiges passieren.“ Er bedankte sich aufs Herzlichste bei seinen Berufskollegen für ihren engagierten Einsatz.

Thomas Hafner von der BI Stauf griff die Falschdarstellungen von Oberbürgermeister Thomas Thumann vom gleichen Tag in der Presse scharf an. „Wir Neumarkter wünschen uns Bürgerbeteiligung. Hört auf uns Bürger und verzichtet auf diesen Abschnitt“ appellierte er an den OB und das Staatliche Bauamt. Er beklagte, dass die Aussagen des OB das Feld der geforderten Sachlichkeit verließen und rief zu einer längst überfälligen Diskussionsrunde auf.

Von Meinrad Spinner, ehemaligem CSU-Stadtrat war zu hören, dass das absurdeste Argument für den Ausbau sei, damit die Innenstadt zu entlasten. „Offensichtlich wird die Argumentationsdecke des OB sehr dünn.” Außerdem appelierte er an die Stadträte: “Wir müssen an unsere Kinder und Enkel denken und ihnen eine lebenswerte Stadt und Umwelt erhalten.”

Die Idee zu dieser Schlepper-Demo hatte Landwirt Ludwig Walter. Er bat alle Landwirte und Bürger, die Stadträte anzusprechen, damit sie für den Erhalt der landwirtschaftlichen Fläche eintreten und sich gegen eine weitere Versiegelung zur Wehr setzen.

Der Verkehrsreferent der Stadt Neumarkt, Olaf Böttcher, verwies auf den immer beliebter werdenden Neumarkter Bauermarkt. Die Leute schätzen das Angebot und den Wert der regionalen Produkte immer mehr. Das gelingt aber nur mit dem Erhalt der landwirtschaftlichen Anbauflächen. Was aber haben die Bürger von dem geplanten überzogenen Straßenausbau? Er hilft hier höchstens den weltweiten Futtermitteltransporten. Deshalb kam auch von ihm der Appell an seine Stadtratskollegen, den Ausbau abzulehnen. Die Bürger*innen brauchen statt eines dreispurigen Rings eine ökologische Verkehrswende und dafür sind Ideen gefragt. Böttcher geiselte das Infodefizit durch Stadt und Landkreis. “Die Zukunft darf keine lineare Fortschreibung der Vergangenheit werden, dies zeigt auch die Pandemie.”

Abschließend bedankte sich der Veranstalter nochmals ausdrücklich bei den Polizeibeamten für den reibungslosen Ablauf und den Teilnehmern für ihr Engagement und lud alle zur nächsten Aktion ein.

Kategorien
Nachricht

Landwirte und Landeigner protestieren geschlossen gegen den Ausbau der B299

Neumarkt, 27.03.2021 Landwirte und Landeigner an der B299 zwischen Woffenbach und Stauf beziehen klar Stellung gegen die geplanten Ausbaupläne: “Der Ausbau ist nicht notwendig!” So die einhellige Meinung der Landwirte, die sich in überraschend großer Zahl mit ihren Bulldogs auf einem Feld direkt neben der B299 zum Protest eingefunden haben. Beeindruckende 44 Traktoren waren vor Ort im Kreis gegen den unsinnigen 3-spurigen Ausbau, Tempo 100 km/h und unnötige Brückenbauwerke aufgestellt worden. “Wir brauchen die Natur. Die Natur braucht uns nicht”, so der Sprecher der Landwirte, Ludwig Walter. Dazu haben sich die direkt betroffenen mit einem Paukenschlag im “Aktionsbündnis B299 – Bürgerbeteiligt – Zukunftsgerecht” als stärkste Gruppe formiert und protestieren geschlossen mit Bürgerinitiativen und Parteien gegen die Ausbaupläne. Insbesondere richtet sich der Protest gegen ungebremsten Flächenfraß und eine ungerechtfertigte, geplante Enteignung der Landbesitzer!

Kategorien
Nachricht

Brückenglühen gegen den Ausbau der B299 ein großer Erfolg!

Das Brückenglühen am 26.03.2021 als bisheriger Höhepunkt der Proteste gegen den Ausbau der B299 in Neumarkt war ein voller Erfolg! Hunderte Anwohner, Betroffene und Unterstützerinnen kämpften im Rahmen zweier vom Aktionsbündnis organisierter Demonstrationen auf sowohl der Staufer als auch der Tyrolsberger Brücke gegen die aktuellen Ausbau-Pläne.

Brückenglühen 26.03.2021 in Stauf / Copyright Christian Amthor – calmar creativ GbR
Protest gegen die Ausbaupläne der B299 in Neumarkt i.d.OPf. auf der Tyrolsberger Brücke / Copyright BI „Genug davon B299“
Videoaufnahmen von Christian Amthor – calmar creativ GbR
Kategorien
Nachricht

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen dringend einen Vertreter für Social Media (Instagram, Facebook, Twitter). Wir brauchen jemanden, der über entsprechendes technisches Knowhow verfügt und unsere Aktivitäten, Demonstrationen und weiteren Unternehmungen öffentlichkeitswirksam in den diversen Kanälen begleiten kann.

Des weiteren würden wir uns auch sehr über Hilfe bei der Gestaltung unserer Medien freuen (Grafik-Designer, Mediengestalter etc).

Auch darüber hinaus: wer sich eine aktive Mitarbeit – egal welcher Art (gerne mit eigenen Vorschlägen) vorstellen kann, meldet sich bitte möglichst schnell (die erste Demonstration ist bereits für den 26.03.2021 geplant) bei Petra Stiegler, Telefon 09181 / 907 501 oder Handy 0157 / 588 996 75.

Kategorien
Nachricht

Fokussierung auf vier Kernforderungen

Um unser Anliegen fokussierter vorantreiben zu können, haben wir unsere Arbeit auf wenige Eckpunkte reduziert:

  1. Achtsamer Flächenverbrauch
    • die derzeitigen Planungen sind aus dem Jahr 2005 und beinhalten keine zeitgemäßen Berechnungen
    • die geplante zusätzliche dritte Spur mit all ihren Konsequenzen verbraucht sehr viel weitere Fläche und bringt wenig Nutzen (weder durch Zeitersparnis noch hinsichtlich Verkehrssicherheit)
  2. Lärmschutz
    • nur wenige Dezibel mehr können eine Verdoppelung der Lautstärke bedeuten; der Unterschied zwischen Tempo 80 und Tempo 100 beträgt zwar nur 2dB (was sich wenig anhört), in der Praxis aber bedeuten diese 2db eine 35% höhere Lautstärke!
    • dazu kommt dann noch der Lärm durch zusätzlich beschleunigende Fahrzeuge auf Überholspuren, die Lärmbelastung nimmt signifikant zu!
  3. Brücken/Unterführung
    • deren Anzahl und Ausgestaltung sollten den Bedürfnissen der Bürger angepasst sein, nicht den staatlichen Schätzungen von 2003 (die Berechnungen bezüglich des höheren Verkehrsaufkommens sind schon allein deshalb nichtig, weil die Fa. Bögl auf den
      Schienenverkehr umsteigt)
    • Umwelteinflüsse und Umdenken der Bevölkerung werden nicht berücksichtigt
    • konkrete Forderungen wie zum Beispiel der Bau einer Unterführung statt einer Brücke in der Rittershofer Str. (u.a. für die Senioren vor Ort) sind uns nach wie vor ein großes Anliegen
  4. Bürgermitsprache
    • bei den Planungen müssen die Bedürfnisse und Forderungen der Anwohner und Betroffenen gehört und berücksichtigt werden; der aktuelle Planungsstand zeigt klar, dass das Projekt nicht allein den Behörden überlassen werden darf

Nach wie vor braucht es dringend einen sofortigen Planungsstopp!

Kategorien
Nachricht

Neujahrsgrüße 12/2020

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiative,

wir haben uns in diesem Jahr mit unserer Woffenbacher Bürgerinitiative „Genug davon B 299“ gegen die unsinnigen Ausbaupläne vor unserer Haustür ordentlich Gehör verschafft. Dies haben wir auch Euren knapp 700 Stimmen, Euren vielen unterstützenden Kommentaren und guten alternativen Ideen zu verdanken!

Aber noch ist die Einsicht der Planer sowie eine Überarbeitung der Ausbaupläne für eine bürgerbeteiligte, zukunftsgerechte Variante nicht so weit fortgeschritten, dass wir uns zufrieden zeigen können.

Zufrieden können wir über das deutliche Zeichen sein, das wir am 12.12.2020 gemeinsam mit 150 Teilnehmer*innen im neu gegründeten „Aktionsbündnis B 299“ gegen die bisherigen Ausbaupläne gesetzt haben. Zur Demonstration auf dem Volksfestplatz gab es vielfach positive Resonanz; die Redner beschäftigten sich nicht nur mit der irreführenden, angeblichen Verkehrssicherheit, sondern auch mit der Klimaschädlichkeit der Ausbaupläne.

Dennoch gilt im neuen Jahr: weitermachen, weitersagen und noch mehr Stimmen gegen den unverantwortlichen Ausbau sammeln! Wichtig ist uns, die betroffenen Bürger zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viele Menschen wissen noch zu wenig über die bestehenden Ausbaupläne einschließlich landschaftszerstörender Brücken, immens umwelt-schädlichem Flächenverbrauch, zusätzlichem Verkehrslärm und damit verbunden steigender CO2-Belastung sowie Abgasen – direkt vor unserer Haustür.

Als nächstes wesentliches Ziel haben wir uns vorgenommen, die Fraktionen und Stadträt*innen des Neumarkter Stadtrates umfassend zu den aktuellen Ausbauplänen und unseren Alternativen zu informieren und ein Umdenken in der Stadt als Ausbau-Entscheider zu erreichen.

Wir wünschen Euch allen einen guten und vor allem gesunden Start ins Neue Jahr!

Mit besten Grüßen


Eure BI GenugdavonB299
Thomas Ikert | Petra Stiegler | Alfons Greiner | Richard Rupp | Walter Laube

Kategorien
Nachricht

Demonstration des Aktionsbündnisses „Gegen den Ausbau der B 299“

Neumarkt, 12.12.2020: Trotz widriger Umstände durch irreführende Pressemitteilungen, notwendiger Einschränkungen wegen Corona und die Verlegung der Demonstration auf den Neumarkter Volksfestplatz haben es sich mehr als 150 Teilnehmer, Aktivisten, Politiker und Gegner der Ausbaupläne der B 299 nicht nehmen lassen und mit Abstand und Mundschutz gegen die Pläne von Staatlichem Bauamt Regensburg, Landkreis und Stadt Neumarkt protestiert.

Vertreter der Bürgerinitiativen (BI) und des Aktionsbündnisses sprachen sich deutlich gegen den Ausbau der B 299 aus und begründeten ihre Kritik mit unnötig ansteigenden Abgasen, CO2 Verbrauch, Lärm und unbeirrtem Flächenverbrauch. Sprecher der BIs, der SPD, der GRÜNEN, der ÖDP sowie betroffene Landwirte mahnten nicht nur zur Vernunft, sondern forderten von der Stadt Neumarkt mit Verweis auf deren selbst gesteckte Nachhaltigkeits-Ziele ein eindeutiges Bekenntnis zu Klima- und Naturschutz!

Kategorien
Nachricht

Aktionsbündnis „Stoppt den Ausbau der B 299“ gegründet

“Die Kreativität für zukunftsfähige Lösungen und ein realistischer Blick auf den Zustand unseres Planeten ist bei den Treibern des Ausbaus noch nicht angekommen. Trotz der vordergründig geführten Bürgerbeteiligung wird an der fragwürdigen Absicht „verkehrsgerechter Ausbau“ unbeirrt festgehalten.“

Olaf Böttcher BÜNDNIS 90 / DIE GRUENEN

B 299: Bürgerbeteiligt – Zukunftsgerecht

Unter diesem Motto wurde am 28.11.2020 ein Aktionsbündnis der Bürgerinitiative Stauf, der Bürgerinitiative Woffenbach, der SPD, GRÜNE, ÖDP, LINKE, BUND Naturschutz und Grandparents for Future gegründet. 40 aktive Gründungsvertreter eint die Kritik am geplanten Ausbau der B 299 direkt an Neumarkt entlang zwischen bestehenden und neuentstehenden Wohngebieten. Der Chef der GRÜNEN im Bayrischen Landtag Ludwig Hartmann unterstützte die Gründung und unterstrich die Widersinnigkeit der Ausbaupläne einer völlig intakten und verkehrsgerechten Umgehungsstraße: „Wir verlieren jeden Tag über zehn Hektar Äcker, Wiesen und Felder durch Straßenbau. Ein durchschnittlicher Bauernhof hat 30 Hektar. Wir vernichten also jede Woche die Existenzgrundlage von zwei bäuerlichen Familien.“ /

Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Bayrischen Landtag spricht zur Gründung des Aktionsbündnisses